Lokale Lasertherapie (Laserdusche)

Die lokale Lasertherapie, auch Laserdusche genannt, ist eine nicht-invasive Form der Low-Level-Lasertherapie. Dabei wird ein ausgewähltes Haut- oder Gewebeareal großflächig mit schwachem Laserlicht behandelt.
Im Gegensatz zur Laserakupunktur werden bei der Laserdusche nicht einzelne Akupunkturpunkte, sondern größere Körperbereiche gezielt mit Laserlicht stimuliert.
Wie funktioniert die Laserdusche?
Bei der Behandlung wird ein spezieller Laserkopf in geringem Abstand über den zu behandelnden Körperbereich geführt oder positioniert. Je nach verwendeter Technik können mehrere Lichtquellen beziehungsweise Laserdioden gleichzeitig eingesetzt werden.
Durch die Kombination verschiedener Laserwellenlängen kann die Behandlung individuell auf den gewünschten Körperbereich und das jeweilige Therapiekonzept abgestimmt werden.
Die Laserenergie wird dabei in das Gewebe eingebracht und soll dort photobiologische Prozesse unterstützen. Die lokale Lasertherapie wird insbesondere im Zusammenhang mit der Unterstützung von Regenerationsprozessen und der begleitenden Schmerzlinderung eingesetzt.
Welche Wirkung kann die lokale Lasertherapie haben?
Im Rahmen der Photobiomodulation werden verschiedene biologische Wirkungen untersucht. In der komplementären Anwendung wird die lokale Lasertherapie unter anderem eingesetzt zur Unterstützung von:
- Schmerzlinderung
- lokaler Durchblutung
- Regenerations- und Reparaturprozessen
- Abschwellung des behandelten Gewebes
- natürlichen Heilungsprozessen
- Stoffwechselprozessen im behandelten Gewebe
Die Wirkung und der Behandlungserfolg können individuell unterschiedlich sein und hängen unter anderem von der Art der Beschwerden, der verwendeten Wellenlänge und der Behandlungsdauer ab.
Für welche Beschwerden kann die Laserdusche eingesetzt werden?
Die lokale Lasertherapie wird insbesondere bei lokalen Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt.
Mögliche Anwendungsbereiche sind beispielsweise:
Gelenke und Bewegungsapparat
- Arthrosebeschwerden
- Gelenkschmerzen
- Muskel- und Sehnenbeschwerden
- Verspannungen
- Rücken- und Nackenbeschwerden
- Beschwerden nach Überlastung
Schmerzen und Entzündungsprozesse
- lokale Schmerzsyndrome
- Reizzustände des Bewegungsapparates
- begleitend bei entzündlichen Prozessen
- Schwellungen und Ödeme
Unterstützung der Geweberegeneration
Die lokale Lasertherapie wird außerdem zur Unterstützung der natürlichen Regeneration des Gewebes eingesetzt, beispielsweise bei bestimmten oberflächlichen Wund- und Heilungsprozessen.
Bei Wundheilungsstörungen oder schlecht heilenden Wunden sollte jedoch immer zunächst die zugrunde liegende Ursache ärztlich abgeklärt werden.
Ist die Laserdusche schmerzhaft?
Die lokale Lasertherapie ist nicht-invasiv und wird normalerweise als angenehm empfunden. Es entstehen keine Einstiche und die Behandlung verursacht üblicherweise keine Schmerzen.
Je nach verwendeter Laserleistung kann während der Behandlung eine leichte Wärme wahrgenommen werden.
Laserdusche und Laserakupunktur – wo liegt der Unterschied?
Der wesentliche Unterschied liegt in der Art der Anwendung:
Laserakupunktur:
Gezielte Stimulation einzelner Akupunkturpunkte mit Laserlicht – vollständig ohne Nadeln.
Laserdusche:
Großflächige Behandlung eines bestimmten Körperareals mit Laserlicht.
Beide Verfahren können je nach individuellem Behandlungsziel miteinander kombiniert werden.
Lokale Lasertherapie in unserer Praxis
Die Laserdusche bietet eine sanfte Möglichkeit, größere Körperbereiche gezielt mit Laserlicht zu behandeln. Sie kann insbesondere bei Gelenkbeschwerden, Schmerzen, Verspannungen und zur Unterstützung der Geweberegeneration eingesetzt werden.
Welche Behandlungsdauer, Intensität und Laserwellenlänge geeignet sind, wird individuell auf Ihre Beschwerden und das jeweilige Behandlungsziel abgestimmt.
Hinweis: Die lokale Lasertherapie ist ein komplementärmedizinisches Verfahren und ersetzt keine notwendige ärztliche Diagnostik oder Behandlung. Bei akuten, starken oder unklaren Beschwerden sollte zunächst eine medizinische Abklärung erfolgen.


