Psychosomatische Energetik (PSE)

Die Psychosomatische Energetik (PSE) ist ein alternativmedizinisches Verfahren, das die körperliche, emotionale und psychische Situation eines Menschen ganzheitlich betrachten möchte.
Der Begriff setzt sich aus den Begriffen Psyche, Soma (Körper) und Energetik zusammen. Die Methode wurde von dem deutschen Arzt Dr. med. Ulrich Banis entwickelt und basiert auf der Vorstellung, dass unverarbeitete emotionale Belastungen und sogenannte energetische Blockaden das persönliche Wohlbefinden beeinflussen können.
Die PSE wird in unserer Praxis als ergänzendes naturheilkundliches Verfahren eingesetzt.
Was ist Psychosomatische Energetik?
Nach dem Konzept der PSE können sich emotionale Belastungen und ungelöste Konflikte in verschiedenen energetischen Ebenen widerspiegeln. Dabei unterscheidet die Methode unter anderem zwischen vitaler, emotionaler, mentaler und kausaler Ebene.
Ziel der PSE ist es, solche Belastungen aufzuspüren und einen individuellen Therapieansatz zu entwickeln.
Dabei steht nicht ausschließlich ein einzelnes körperliches Symptom im Mittelpunkt. Vielmehr wird der Mensch mit seinen körperlichen Beschwerden, seinem emotionalen Befinden und seiner persönlichen Lebenssituation betrachtet.
Wie läuft eine PSE-Behandlung ab?
Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch über Ihre aktuellen Beschwerden, Ihr allgemeines Befinden und Ihre persönliche Situation.
Im Rahmen der PSE können anschließend spezielle Testverfahren eingesetzt werden. Dazu gehört beispielsweise die Arbeit mit dem Reba-Test-System, das Bestandteil des ursprünglichen PSE-Konzepts ist.
Nach dem Verständnis der Methode sollen dabei bestimmte energetische Belastungen beziehungsweise Konfliktthemen identifiziert werden.
Auf Grundlage der Ergebnisse wird ein individuelles Behandlungskonzept erstellt. Dabei können je nach Befund spezielle homöopathische Komplexmittel eingesetzt werden, die im PSE-Konzept bestimmten energetischen Themen zugeordnet sind.
Welche Themen können bei der PSE betrachtet werden?
Im Mittelpunkt können beispielsweise stehen:
- emotionale Belastungen
- Stress und innere Anspannung
- Erschöpfungszustände
- wiederkehrende persönliche Belastungssituationen
- Gefühle wie Trauer, Wut oder Angst
- Schwierigkeiten bei der Verarbeitung belastender Erfahrungen
- allgemeines vermindertes Wohlbefinden
- subjektives Gefühl von Energie- oder Antriebsmangel
Dabei geht es nicht darum, psychische oder körperliche Erkrankungen ausschließlich auf einen bestimmten „Konflikt“ zurückzuführen. Vielmehr versteht sich die PSE als ergänzende Methode zur ganzheitlichen Betrachtung des Menschen.
PSE und Lebensenergie
Ein zentraler Bestandteil des PSE-Konzepts ist die Vorstellung einer individuellen Lebens- beziehungsweise Vitalenergie.
Im Rahmen der Methode werden sogenannte Vitalwerte ermittelt. Diese Werte werden innerhalb des PSE-Modells zur Einschätzung des energetischen Zustandes verwendet.
Wichtig ist dabei: Diese energetischen Messungen und die zugrunde liegenden Annahmen gehören zum alternativmedizinischen Konzept der PSE und sind wissenschaftlich nicht als medizinisch anerkannte Messmethode etabliert.
Was kann das Ziel einer PSE-Behandlung sein?
Die PSE soll nach ihrem eigenen Behandlungskonzept dabei unterstützen,
- persönliche Belastungen bewusster wahrzunehmen
- mögliche emotionale Konfliktthemen zu erkennen
- das subjektive Wohlbefinden zu verbessern
- die persönliche Balance zu unterstützen
- vorhandene Ressourcen und Selbstregulation zu fördern
- einen ganzheitlichen Blick auf die eigene Situation zu entwickeln
Die individuelle Wahrnehmung und das persönliche Empfinden stehen dabei im Mittelpunkt.
PSE für Erwachsene und Kinder
Die PSE wird grundsätzlich als sanftes und nicht-invasives Verfahren angewendet. Deshalb kann sie nach entsprechender individueller Einschätzung auch bei Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden.
Bei Kindern steht insbesondere die ganzheitliche Betrachtung des persönlichen Wohlbefindens und der individuellen Entwicklung im Vordergrund.
Bei bestehenden körperlichen oder psychischen Beschwerden ist eine notwendige kinderärztliche beziehungsweise fachärztliche Abklärung selbstverständlich weiterhin wichtig.
PSE und andere naturheilkundliche Verfahren
Die Psychosomatische Energetik kann in ein ganzheitliches naturheilkundliches Behandlungskonzept integriert werden.
In unserer Praxis kann sie beispielsweise mit folgenden Verfahren kombiniert werden:
- Homöopathie
- Akupunktur
- Moxibustion
- Schröpfen
- Low-Level-Lasertherapie
- weiteren individuell ausgewählten naturheilkundlichen Verfahren
Welche Behandlung sinnvoll ist, wird individuell im persönlichen Gespräch besprochen.
Für wen kann PSE interessant sein?
Die Psychosomatische Energetik kann insbesondere für Menschen interessant sein, die sich eine ganzheitliche Betrachtung ihrer persönlichen Belastungssituation wünschen und dabei auch emotionale und subjektive Aspekte berücksichtigen möchten.
Sie kann als ergänzende Methode beispielsweise bei folgenden Themen eingesetzt werden:
- Stress
- innere Unruhe
- Erschöpfung
- persönliche Belastungssituationen
- subjektives Gefühl mangelnder Lebensenergie
- allgemeines Unwohlsein
- Wunsch nach einer ganzheitlichen naturheilkundlichen Begleitung
Psychosomatische Energetik in unserer Praxis
Die PSE verbindet innerhalb ihres naturheilkundlichen Konzeptes die Betrachtung von Körper, Psyche und energetischem Befinden.
Im Mittelpunkt stehen Sie als Mensch mit Ihrer individuellen Lebenssituation. Gemeinsam betrachten wir Ihre Beschwerden und Belastungen und entwickeln daraus ein auf Sie abgestimmtes naturheilkundliches Behandlungskonzept.
Wichtiger Hinweis: Die Psychosomatische Energetik ist ein Verfahren der alternativen beziehungsweise komplementären Medizin. Die zugrunde liegenden Annahmen zu Energiefeldern, energetischen Konflikten und deren Messung sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Die PSE ersetzt daher keine notwendige ärztliche, psychotherapeutische oder andere medizinische Behandlung. Bei körperlichen oder psychischen Beschwerden sollte eine entsprechende medizinische Abklärung erfolgen.

